Pilz bestimmen

Blutblättriger Hautkopf

Cortinarius semisanguineus

Häufig
Saison · Mai – Nov
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
2–9 cm
Sporenpulver
Rötlich
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf dem Boden

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

2-6 (8) cm Ø, braun, gelbbraun bis schmutzig olivbraun, feinschuppig, feinfaserig seidig, gebuckelt.

Lamellen

Rot, blutrot, später braunrot, jung von gelblicher Cortina überzogen, ausgebuchtet angewachsen.

Stiel

1-4 (6) cm lang, 0,3-0,8 (1) cm Ø dick, weißlich bis gelblich, lebhaft gelb, gelbbraun, Ringzone oft rostbraun oder genattert rötlichbraun, Basis dunkler rötlich.

Fleisch

Gelblich, gelbweißlich.

Geruch

Schwach nach Rettich oder Jod.

Geschmack

Mild, schwach nach Rettich.

Sporenpulver

Rostbraun (6-9 x 4-5 µm, ellipsoid).

Vorkommen

Nadelwald, gern sauren Boden, Symbiosepilz, Sommer bis Spätherbst, häufig.

Gattung & Familie

Hautköpfe (Schleierlinge, Haarschleierlinge).

Anmerkungen

Mit Hautköpfen kann Wolle/Kleidung gefärbt werden. Es entsteht ein sehr gemischtes Farbspektrum, weil es viele verschiedene Hautkopfarten gibt. Getrocknete Pilze in kaltem Wasser ca. 30 Minuten einweichen. Anschließend eine Stunde kochen. Auf 90° abkühlen lassen. Nun das Material hinzugeben. Krapprot mit Vorbeize 20 % Alaun etwa 1 Stunde bei 90 °C wirken lassen. Später waschen und spülen. Helleres Krapprot = kürzere Wirkzeiten!

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