Pilz bestimmen

Braune Stecknadelflechte

Chaenotheca brunneola

Auch: Haarfeine Stecknadelflechte, Braune Stecknadelkopfflechte, Braunkopf-Stoppelflechte

Selten
Ungenießbar

Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.

Saison · ganzjährig
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
1–66 cm
Sporenpulver
Braun
Grundform
Kugel / Becher, Flechte
Wuchsort
Auf Holz

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

Thallus flächig > 10 cm Ø, der Thallus (Lager) ist meist unauffällig im Substrat eingesenkt (endosubstratisch). Grün, grüngrau, körnig, zwischen den Felder sind braune bis gelbbraune Stecknadelkopfartige (1-1,5 mm Ø, 0,5-1,5 mm hoch) Apothecien (Fruchtkörper) mit schwarzem Stiel, die im inneren die braune Sporenmasse (Mazaedium) tragen. Unterseite dieser Kugel-Fruchtkörper meist braun bereift.

Fleisch

Grüngrau bis grünbraun. Das reife Sporenpulver bildet eine braune, staubige Masse (Mazaedium) an der Oberseite.

Geruch

Neutral.

Geschmack

Unbedeutend.

Sporenpulver

Blassbraun (3,3-4,6 µm, einzellig, kugelig, hellbraun, kugelig und glatt (oder leicht rissig) (3.0) 3.2 - 4.0 (4.5) × (2.6) 3.0 - 3.8 (3.9) µm, Q = (1.0) 1.01 - 1.2 (1.4) ; N = 41, Me = 3.6 × 3.4 µm ; Qe = 1.1).

Vorkommen

Auf Borken (Rinde) Laub- und Nadelbäume, auf morschem, verrottetem Totholz, gern an entrindete Stämme, Symbiosepilz, ganzjährig. Der Algenpartner (Photobiont) sind Grünalgen der Gattungen Dictyochloropsis oder Trebouxia.

Gattung & Familie

Flechten (Lichen), Kopfflechten, Krustenflechte (Coniocarpe).

Anmerkungen

Die Haarfeine Stecknadelflechte (CHAENOTHECA TRICHIALIS) hätte weiß bereifte Köpfe und P-; die noch seltene Veränderliche Stecknadelflechte (CHAENOTHECA FERRUGINEA) hätte viel größere Sporen.

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