Pilz bestimmen

Weißbärtige Stecknadelflechte

Calcium glaucellum

Selten
Ungenießbar

Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.

Saison · ganzjährig
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
1–66 cm
Sporenpulver
Gelb
Grundform
Kugel / Becher, Flechte
Wuchsort
Auf Holz

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

Thallus flächig > 10 cm Ø, Lager grün, grüngrau, körnig, zwischen den Felder sind schwarze Stecknadelkopfartige (0,5-1,5 mm Ø) Apothecien (Fruchtkörper) mit schwarzem Stiel, die im inneren die braune Sporenmasse (Mazaedium) tragen. Die Oberfläche ist weißlich bereift, bärtig-haarig.

Fleisch

Mazaedium (Sporenmasse): Das Mazaedium ist schwarz, kann aber am Rand weiß bereift sein.

Geruch

Neutral.

Geschmack

Unbedeutend.

Sporenpulver

Grün (Sporen ellipsoid, nur vollreif: (7.5) 8.1 - 10.2 (11.5) x (4.7) 5.1 - 6.2 (6.6) µm, Q = (1.3) 1.5 - 1.8 (1.9) ; N = 27, Me = 9.2 x 5.6 µm ; Qe = 1.6). Sporen, noch ohne Ornament: (5.3) 6.0 - 7.4 (8.6) x (2.6) 3.1 - 4.0 (4.3) µm, Q = (1.6) 1.7 - 2.2 (2.9); N = 30, Me = 6.8 x 3.5 µm ; Qe = 2.0. Asci: 35-41 μm x 3.5-4.5 μm, Pyknidien 4-5 x 0,8 μm).

Vorkommen

Meist auf nacktem Holz (Lignum) oder saurer Rinde von Nadel- und Laubbäumen oder auf morschem, verrottetem Totholz, gern an entrindete Stämme, Symbiosepilz, ganzjährig, selten.

Gattung & Familie

Flechten (Lichen), Kopfflechten, Stecknadelflechte, Krustenflechte (Coniocarpe).

Anmerkungen

Die Haarfeine Stecknadelflechte (CHAENOTHECA TRICHIALIS) hätte weiß bereifte Köpfe und P-; die noch seltene Veränderliche Stecknadelflechte (CHAENOTHECA FERRUGINEA) hätte viel größere Sporen.

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