Pilz bestimmen

Rosa Koralle

Ramaria subbotrytis

Auch: Rosenrote Koralle

Selten
Saison · Jul – Nov
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
1–19 cm
Sporenpulver
Gelb
Grundform
Keule / Koralle
Wuchsort
Auf dem Boden

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

0,5-1,5 (2) cm Ø in Büscheln von ca. 5-10 (18) cm Ø, lebhaft korallenrot, gelbrot, rosa, Strunk heller, Spitze gegabelt.

Fleisch

Weiß, auf Druck gelblich.

Geruch

Angenehm pilzig.

Geschmack

Leicht bitterlich.

Sporenpulver

Ockergelblich (7-10 x 3-4 µm, elliptisch bis leicht zylindrisch, fein warzig bis zart punktiert, nicht ausgeprägt längsgestreift wie bei der Hahnenkamm-Koralle, J-. Basidien 6,5-9,5 µm, keulenförmig, mit 4 Sterigmen, meist eingebettet in ein 55-65 µm dicken Fruchtschicht. Schnallen an den Septen der Hyphen sind vorhanden bzw. je nach Gewebeabschnitt, insbesondere an den Basidienbasen ein wichtiges Kriterium der Untergattung. Hymenialzystiden fehlen. Die makroskopisch oft verwechselte Hahnenkamm-Koralle (Ramaria botrytis) besitzt deutlich größere Basidien, die Abmessungen von etwa 60-85 x 8-11 µm erreichen.

Vorkommen

Grasigen Laubwäldern, gern Kalk, Sommer bis Herbst, selten, RL Schweiz (VU = verletzlich).

Gattung & Familie

Korallen.

Anmerkungen

Korallen sind oft nur mikroskopisch sicher bestimmbar, da die Farben variieren können! Aus biochemischer Sicht besitzt die Rosa Koralle = RAMARIA SUBBOTRYTIS die seltene Eigenschaft, Arsen extrem stark anzureichern. Dabei synthetisiert der Pilz ungewöhnliche organische Arsenverbindungen wie Homoarsenocholin.

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