Pilz bestimmen

Olivgelber Helmling

Mycena flavescens

Auch: Gelbschneidiger Helmling, Gilbender Helmling

Selten
Ungenießbar

Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.

Saison · Jun – Nov
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
1–3 cm
Sporenpulver
Weiß
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf dem Boden, Auf Holz

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

1-2 (3) cm Ø, graubraun, gelbbraun, olivgelb, bei jungen mehr Gelbton, bei alten Pilzen fehlt der Gelbton, Mitte veränderlich, dunkler oder heller, gezont und gebuckelt.

Lamellen

Weiß, cremefarben bis hellgrau, sehr schwach hellgelb gefärbt, eng aufsteigend, fein ausgebuchtet angewachsen, ca. 20-23 erreichen den Stiel.

Stiel

2-3 (4) cm lang, 1-1,5 (2,5) mm Ø dick, bräunlich, gelbbraun, graubraun, grau, ockerbraun, etwas transparent, glasig, Spitze heller, zur Basis dunkler, unten mit Myzel weißfilzig.

Fleisch

Weißlich, grau bis hellbraun, zäh, dünn.

Geruch

Rohe Kartoffel, alter Rettich, unangenehm, manchmal erst nach einiger Zeit wahrnehmbar. Am besten in ein geschlossenes Glas legen und nach 2 Stunden öffnen und riechen.

Geschmack

Mild.

Sporenpulver

Weiß (7,5-10 x 4-5 µm, ellipsoid, zackenförmig bis etwas länglich. Basidien 7 x 24 µm, viersporig, Cheilozystiden 20-65 x 10-27 µm, überwiegend keulig, mit igeligen Auswüchsen, Schneiden steril. Pleurozystiden 21-63 x 10-28 µm, keulig, Stiel-Hyphen ohne Zystiden. Zellen der Hutdeckschicht ca. 2-12 µm breit, sehr variabel).

Vorkommen

Mischwald, auf verrottetem Laub oder Nadeln, gern moosigen Flächen, auf bemoosten Baumstämmen, Folgezersetzer, Sommer bis Herbst, RL-G Deutschland (GEFÄHRDUNG unbekannten Ausmaßes).

Gattung & Familie

Helmlinge.

Anmerkungen

Immer auf Kartoffelgeruch achten! Ansonsten durch die verschiedenen Farben leicht mit anderen Arten verwechselbar.

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