Pilz bestimmen

Jungfern-Ellerling

Hygrocybe virginea, camarophyllus virgineus, camarophyllus niveus, hygrophorus niveus

Auch: Schneeweißer Ellerling, Weißer Saftling, Glasigweißer Ellerling, Weißer Wiesenellerling, Jungfernellerling

Häufig
Essbar

Essbar. Nur sicher bestimmte, frische Exemplare gut durchgegart verzehren.

Saison · Jul – Nov
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
1–4 cm
Sporenpulver
Weiß
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf dem Boden, Wiese / Garten

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

1-3 (4) cm Ø, weiß, elfenbeinweiß bis leicht gelblich, später leicht bräunlich, mit Hauch rosabraun, weich, glasig, Rand feucht durchscheinend gerieft und +/- sternförmig gezahnt.

Lamellen

Weiß, cremeweiß, alt gelbbraun austrocknend, weich, gekrümmt, herablaufend, mit Zwischenlamellen, Schneiden glatt.

Stiel

2-5 (7) cm lang, 3-7 (8) mm Ø dick, weiß, zylindrisch geformt, Basis zugespitzt, +/- rosabräunlich, jung voll, später hohl.

Fleisch

Weiß und weich, wässerig, dünnfleischig.

Geruch

Neutral, unbedeutend.

Geschmack

Mild.

Sporenpulver

Weiß (7-13,5 x 4-5,5 µm, ellipsoid, lang elliptisch, hyalin, inamyloid, glatt, in KOH hyaline, Q = 1,5-3, Vm = 120 µm³, zweisporigen Basidiocarpien, Basidien bis 55 µm lang mit 4-Sterigmata, Zystiden fehlen).

Vorkommen

Wiesen oder Weiden, Folgezersetzer (Saprobiont), Sommer bis Spätherbst bis Dezember, regional relativ häufig.

Gattung & Familie

Ellerlinge.

Anmerkungen

Wenn kleine Kinder den Jungfern-Ellerling im Garten in den Mund nehmen und kleine Stücke verzehren können Unverträglichkeiten wegen Rohverzehr auftreten. Diese sind meist nur kurzzeitig und stellen i. d. R. keine größere Gefahr dar. Sollte jedoch die Unverträglichkeiten länger anhalten, ist immer ein Arzt bzw. ein Krankenhaus zu kontaktieren. Außerdem muss immer die Gefahr einer Verwechslung mit weißen Trichterlingsarten bedacht werden; diese können zum Tode führen.

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