Pilz bestimmen

Gipsweißer Helmling

Hemimycena cucullata

Auch: Weißlicher Scheinhelmling, Gipsweißer Scheinhelmling

Häufig
Ungenießbar

Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.

Saison · Mär – Nov
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
1–2 cm
Sporenpulver
Weiß
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf dem Boden, Auf Holz

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

0,5-1 (1,5) cm Ø, weiß, cremeweiß bis cremegelblich, hygrophan. Die Mitte ist oft hellgelb bis gelbbraun, meist mit schwach ausgeprägtem breitem Buckel, relativ glatt. Der Rand ist durchscheinend gerieft und bereift.

Lamellen

Weiß, aufsteigend bis ausgebuchtet angewachsen, mit Zahn kurz herablaufend, entfernt stehend. Am Grund schwach queraderig. Die Schneiden sind glatt, mäßig gedrängt stehend, ca. 35-45 erreichen den Stiel.

Stiel

1-5 (6) cm lang, 0,5-1,5 (2,1) mm Ø dick, weiß-durchscheinend, fein weißlich bereift, gänzlich zylindrisch, glatt, Basis nicht oder kaum verdickt, weißfilzig mit Myzel.

Fleisch

Weiß, schmutzig weiß, grauweiß, zäh.

Geruch

Neutral bis süßlicher Duft, selten schwach pilzig.

Geschmack

Mild.

Sporenpulver

Weiß (6-9,1 x 2,5-4,3 μm, spindelig, glatt, oft etwas gebuckelt, farblos, Q = 1,9-2,4. Basidien 25-33 x 4-7 µm, viersporig, Schnallen vorhanden. Cheilozystiden 30-40 x 5-12 µm, spindelig-bauchig, utriform bis lageniform, gelegentlich zylindrisch, zylindrisch-keulig, glatt. Pleurozystiden utriform bis lageniform, vereinzelt mit Schleimkappe und mit den Sporen verklebt. Zellen der Stielrinde igelförmig verzweigt. Caulozystiden zylindrische bis zylindrisch-kopfig, Schnallen vorhanden. Pileozystiden 17-19 x 3-5 µm, kastenförmige Zellen der Hutdeckschicht ca. 9-16 µm breit).

Vorkommen

Mischwald, Parks, Laubwald, Nadelwald, unter Sträuchern, gern auf kalkreichem Boden, in feuchtem, moosigem Laub- oder Nadelstreu, auf Erde Folgezersetzer, Frühling bis Herbst.

Gattung & Familie

Helmlinge, Scheinhelmlinge.

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