Pilz bestimmen

Goldhaar-Moosbecherling

Octospora affinis

Auch: Goldhaarmoos-Moosbecherling

Selten
Ungenießbar

Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.

Saison · Mär – Nov
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
1 cm
Sporenpulver
Weiß
Grundform
Kugel / Becher
Wuchsort
Auf dem Boden, Wiese / Garten

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

0,8-1 (1,3) mm Ø, hellorange, orangerot, rosa, körnig, Rand uneben fransig, behaart-fransig.

Stiel

Fehlt, auf dem Substrat direkt aufliegend. Er bildet Appressorien (Haft-Saugorgane) an den Rhizoiden des Mooses aus um an die Nährstoffe zu gelangen.

Fleisch

Weißlich.

Geruch

Neutral.

Geschmack

Unbedeutend, vermutlich mild

Sporenpulver

Weiß (14-17 x 12,5-14 µm, ellipsoid, fast rundlich, in der Regel mit einen großen, zentralen Öltropfen sowie oft kleinere, begleitende Tröpfchen, isoliert warzig, feine, freistehende Warzen, was ein wichtiges diagnostisches Merkmal darstellt. Es zeigt kein zusammenhängendes Netz. Asci 130-200 x 15-22 µm, zylindrisch, mit Deckel öffnend, meist 8-sporig. Paraphysen: Fadenförmig, septiert, gerade oder an der Spitze leicht gebogen. Zum Ende hin keulig erweitert auf etwa 5-8 µm Dicke. Häufig enthalten sie orangefarbene Carotinoid-Granula, die dem Fruchtkörper seine makroskopische Farbe verleihen.

Vorkommen

Auwälder, feuchten Zonen, Erde oder Holzresten, bryoparasitischer Schlauchpilz (parasitär) an Goldhaarmoos, Frühling bis Herbst, allgemein sehr selten.

Gattung & Familie

Becherlinge, Moosbecherlinge.

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