Pilz bestimmen

Netzsporiger Moosling

Lamprospora carbonicola

Auch: Brandstellen-Moosling

Selten
Ungenießbar

Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.

Saison · ganzjährig
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
1 cm
Sporenpulver
Gelb
Grundform
Kugel / Becher
Wuchsort
Auf dem Boden, Wiese / Garten

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

0,3-0,7 (0,9) cm Ø, Scheibe gelb, orangegelb, rot, Rand weiß bis heller gelblich, uneben, wellig, fransig-gezahnt.

Fleisch

Gelblich, hellgelb, teils transparent hell orangegelb, brüchig.

Geruch

Neutral.

Geschmack

Unbedeutend.

Sporenpulver

Weißlich bis hellgelb (10,5-15,5 x 9,8-14,1 µm, mit feinem netzartigem Ornament, kugelig, subglobos, reif mit zentralem großen Öltropfen, jung ist dieser kleiner. Asci 210-250 x 15-19 µm, zylindrisch, an der Basis allmählich verschmälert, achtsporig, einreihig im Ascus liegend. Paraphysen selten septiert, zylindrisch, apikal etwas keulig verdickt, Haare 150-200 µm lang, an der Basis ca. 10-15 µm dick, hyalin, dickwandig. Gefüllt mit orangen oder orange-rötlichen Pigmentgranulat, die dem Hymenium seine leuchtende Farbe verleiht).

Vorkommen

Steppe, Brachwiesen, nährstoffarmer, moosiger, sandiger Boden, wächst fast ausschließlich parasitisch an dem Moos Funaria hygrometrica (Drehmoos), ganzjährig in der frostfreien Zeit, hauptsächlich aber zwischen Spätherbst bis Frühjahr, RL-G Deutschland (GEFÄHRDUNG unbekannten Ausmaßes = gilt für alle LAMPROSPORA- Arten).

Gattung & Familie

Becherlinge, Mooslinge.

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