Gestielter Tannen-Harzporling
Podofomes trogii
Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.
- Saison · ganzjährig
-
J F M A M J J A S O N D
- Durchmesser
- 3–20 cm
- Sporenpulver
- Braun
- Grundform
- Röhren / Poren
- Wuchsort
- Auf dem Boden, Auf Holz
Beschreibung
Hut & Fruchtkörper
4-10 (>12) cm Ø, braun, rotbraun, kastanienbraun, dunkelbraun, zweifarbig, mit dunkelbraunen Zonen, samtig, im Alter mit feiner runzeliger Kruste verhärtet. Mit agglutinierenden generativen Hyphen mit Schnallen, die sich nach dem Verschwinden sich dunkelbraun färbt.
Stiel
Braun, etwas samtig, oft seitenstielig, selten zentralstielig.
Fleisch
Jung weiß, später ockerbräunlich, faserig, zuerst korkig weich, sehr zäh, später hart.
Geruch
Neutral.
Geschmack
Bitter.
Sporenpulver
Bräunlich (5-6 x 2,5-3,5 μm, elliptisch, glatt, hyalin).
Vorkommen
Nadelholzstümpfen oder auf toten Wurzeln, überwiegend Tanne, Folgezersetzer, in kalkreichen Gebieten, in sauren Gebieten wie Bayerwald und Böhmerwald fehlend, Sommer bis Spätherbst, Weißfäuleauslöser, einjährig, oft mehrjährig verbleibend, extrem selten, RL2 Deutschland (stark gefährdet), RL Österreich.
Gattung & Familie
Porlinge, Stielporlinge, Harzporlinge.
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