Pilz bestimmen

Frühlingsrötling

Entoloma vernum

Auch: Gestreifter Frühlingsrötling, Frühlings-Giftrötling, Frühlingsglöckling, Gefurchtstieliger Frühjahrs-Glöckling

Häufig
Saison · Mär – Jun
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
1–7 cm
Sporenpulver
Rötlich
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf dem Boden, Wiese / Garten

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

1-4 (6) cm Ø, zuerst dunkel, fast schwarzbraun, graubraun, blass weißlich-grau, feucht kastanienbraun, später rosagrau bis rosabräunlich, gebuckelt, schnell ausgebreitet, verblassend (hygrophan), Rand meist überstehend, schwach gerieft.

Lamellen

Grau, schmutzig weißlich, graurötlich, lilarötlich, alt rotbraun, angeheftet, frei erscheinend, Schneiden alt gezahnt, wellig.

Stiel

4-7 (9) cm lang, 4-11 (13) mm Ø dick, graubraun, blass graubraun, meist bereift, längsfaserig, gefurcht, zerbrechlich, oft verdreht, zur Basis etwas verdickt, alt hohl, Basalmyzel weiß.

Fleisch

Gelbbraun, schmutzig gelbbeige bis graubräunlich, dünn, faserig, längs-gebrechlich.

Geruch

Neutral, nicht mehlig.

Geschmack

Pilzig, mild, nicht mehlig.

Sporenpulver

Rotbraun, rosabraun, pink (8-12 x 5-9 µm, isodiametrisch 5- bis 6- selten 7-eckig, glatt, hyaline, Zystiden fehlen, HDS Pileipellis-Elemente in 10 % Ammoniak bräunlich, Schnallen nicht vorhanden).

Vorkommen

Hecken, Gärten, Wiesen, Heiden, Weiden, an grasigen Zonen, selten im Mischwald, gern sauren Boden, Symbiosepilz, Frühling bis Frühsommer, nach der Schneeschmelze, meist häufig.

Gattung & Familie

Rötlinge, Glöckling.

Anmerkungen

Verursacht nach einer Latenzzeit von 15 Minuten bis 4 Stunden Übelkeit und Erbrechen für mehrere Tage! Er kann bei geschwächten Personen tödliche Folgen haben.

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