Pilz bestimmen

Ausblassender Gabeltrichterling

Pseudoclitocybe expallens

Selten
Essbar

Essbar. Nur sicher bestimmte, frische Exemplare gut durchgegart verzehren.

Saison · Aug – Mär
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
1–7 cm
Sporenpulver
Gelb
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf dem Boden, Wiese / Garten

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

1-5 (6) cm Ø, kaffeebraun, bläulich graubraun, feucht dunkel oliv-braunschwarz, trocken hell bläulich graubraun, seidig-matt bis speckig glänzend, hygrophan, eingewachsen radialfaserig, Mitte trichterförmig, mit kleiner Papille, trocken ausbleichend, Rand lange eingerollt, bis zu 50 % gerieft, Riefung bei alten Exemplaren sehr tiefgrubig aussehend.

Lamellen

Grau, graubraun, herablaufend, mäßig gedrängt, gegabelt, queraderig, mit Zwischenlamellen, am Stielübergang eingekerbt, sonst glatt, gleichfarbig, vom Hutfleisch leicht lösbar.

Stiel

3-6 (7) cm lang und 3-9 (11) mm Ø dick, bläulich graubraun, wie Hut, meist weißlich überfasert, oft eingedellt, Basis gern weißfilzig (Rhizomorphen) und etwas verdickt, zylindrisch, voll, etwas markig.

Fleisch

Wässrig, dünn, bräunlich, im Stiel etwas knorpelig.

Geruch

Geruch nach Bittermandeln (Blausäure), etwas fruchtig, oft nur kaum wahrnehmbar.

Geschmack

Mild, pilzig.

Sporenpulver

Cremeweiß (6,8-10,2 x 5-7 µm, breit elliptisch bis subglobos, glatt, hyalin, amyloid, Q = 1,2-1,5, Basidien 35-46 x 8-10 µm, viersporig, Schnallen fehlen, Lamellenschneiden ohne Zystiden).

Vorkommen

Mischwald, Wiesen und Viehweiden, an grasigen Wegen, neutralen bis basenreichen Boden, Folgezersetzer, Herbst, Winter bis Frühjahr.

Gattung & Familie

Trichterlinge, Gabeltrichterlinge, Scheintrichterlinge.

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