Pilz bestimmen

Feingeriefter Kahlkopf

Deconica inquilina

Auch: Parasitischer Kahlkopf, Klebhaut-Kahlkopf

Selten
Ungenießbar

Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.

Saison · Feb – Nov
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
1–4 cm
Sporenpulver
Rötlich
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf dem Boden, Auf Holz, Wiese / Garten

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

1-3 (4) cm Ø, hellbeige-ocker bis rotbraun, ausblassend, hygrophan, bei Nässe fleckend, halber Hut-Radius gerieft, oft durchscheinend gerieft. Rand oft dunkler oder heller, teils mit Velumreste. Haut schmierig glänzend und abziehbar.

Lamellen

Grauocker, graubraun, weißlich-grau geflockte Schneiden, nie violetter Ton, entfernt stehend, angewachsen und leicht herablaufend. selten, RL Schweiz (NT = potenziell gefährdet).

Stiel

Weißlich beflockt, im Alter dunkelbraun, Spitze heller.

Fleisch

Bräunlich, wässrig.

Geruch

Neutral.

Geschmack

Mild.

Sporenpulver

Rotbraun, dunkel purpurbraun (6-10 x 4-6,5 µm, mitriform, dickwandig und besitzen einen auffälligen, zentralen Keimporus. In der Frontalansicht zeigen sie eine charakteristische subrhombische bis bischofsmützenartige Form, glatt. Basidien 14-24 x 4,5-6 µm, keulenförmig bis fast zylindrisch, hyalin, viersporig. Cheilozystiden 20-50 x 8-15 μm, meist flaschenförmig bis utriform, oft auffällig schlank. Pleurozystiden fehlen. HDS besteht aus einer dünnen, gallertartigen Schicht aus liegenden, schmalen Hyphen. Diese Struktur sorgt makroskopisch für die klebrige, abziehbare Huthaut bei feuchter Witterung.

Vorkommen

Parks, Waldränder, auf verrottetem Substrat wie Gras, Holz usw …, Folgezersetzer, Frühling bis Spätherbst, selten, RL Schweiz (NT = potenziell gefährdet).

Gattung & Familie

Kahlköpfe.

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