Pilz bestimmen

Zerrissener Gürtelfuß

Cortinarius incisus

Auch: Schuppigzerrissener Gürtelfuß

Selten
Ungenießbar

Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.

Saison · Mai – Dez
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
2–7 cm
Sporenpulver
Rötlich
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf dem Boden

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

2-5 (7) cm Ø, jung glockig, kegelförmig, später flach ausgebreitet, rotbraun, kastanienbraun, karamellbraun, glitzernd, jung weißlich seidig überfasert, hygrophan, Rand jung eingebogen, etwas gefilzt, alt manchmal nach oben gebogen, stark eingerissen, kantig, ohne Behang, Mitte meist gebuckelt, feucht glatt, trocken rissig-faserig, feinschuppig, morphologisch sehr variabel.

Lamellen

Jung weißlich bis hell rotgrau, später orangebraun bis zimtbraun, weit, massig dicht zueinanderstehend, breit angewachsen, herablaufend, teils gegabelt, mit wenigen Zwischenlamellen untermischt, schmal, Schneiden weißlich alt leicht gezackt.

Stiel

3-5 (8) cm lang, 5-8 (11) mm Ø, jung weiß, minimal braun befasert im oberen Bereich, längsfaserig, wattig ausgestopft. Alt: Hellorange, nach unten hin heller werdend, oben bereift, unten befasert, hohl, Basis verjüngt, Velum-Farbe: Weiß.

Fleisch

Jung, bei trockener Witterung cremegelb, etwas orange anlaufend im Längsschnitt, deutlich orange anlaufend im Stiel-Querschnitt, und zwar in der Stielrinde mehr als im Zentrum. Alt, bei feuchter Witterung orange-creme.

Geruch

Jung erdig, zerrieben pilzig nach Anis-Champignon, alt gänzlich erdig.

Geschmack

Mild.

Sporenpulver

Rostbraun, rotbraun (8,3-11,4 x 4,2-6 µm, breitelliptisch, Hyphen 8-15 μm).

Vorkommen

In Gebüschen, Waldwegen und Wäldern, bei verschiedenen Laubbäumen, gern unter Weiden, meist gesellig büschelig bis herdenweise, Symbiosepilz, Sommer bis Herbst, sehr selten.

Gattung & Familie

Gürtelfüße, Wasserköpfe.

Anmerkungen

Schleierlinge wie Gürtelfüße sind ein schwieriges Bestimmungsgebiet und nur für Schleierlingsexperten eine wirkliche lohnenswerte Gattung.

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