Pilz bestimmen

Weißstieliger Glockenschüppling

Pholiotina striipes

Auch: Büscheliger Glockenschüppling, Bereiftstieliges Samthäubchen, Rillstieliger Glockenschüppling

Selten
Ungenießbar

Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.

Saison · Mär – Okt
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
1–5 cm
Sporenpulver
Rötlich
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf dem Boden, Wiese / Garten

Beschreibung

Lamellen

Jung blass beigeocker, milchkaffeefarben bis zimt- oder rostbraun, Schneiden fein weißflockig, schartig-gezähnelt. Vereinzelt mit braunen Guttationstropfen, die braune Flecken hinterlassen.

Stiel

3-8 (9) lang, 0,2-0,3 (0,5) cm Ø breit, gänzlich bereift, weißflockig behangen, meist frisch mit perlenden Wasser-Tröpfchen behaftet, zylindrisch, hohl, sehr zerbrechlich, +/- etwas verbogen, Basis alt weiß seidig glänzend, aufsteigend rillig gerieft.

Fleisch

Ockerbraun, dünn.

Geruch

Neutral, leicht ranzig, +/- leicht pilzartig, selten pelagoniumartig.

Geschmack

Mild, +/- leicht pilzartig

Sporenpulver

Rostbraun (7-9 x 4-5 μm, amygdaloid, dünnwandig, in KOH ockergelb, Q = 1,6-1,8, Schnallen fehlen, Basidien 21-26 x 8-9 μm, viersporig, Schnallen fehlen, Cheilozystiden 32-50 x 7-10 µm, lageniform, zugespitzt, mit zugespitztem Halsteil, Hutdeckschicht mit flaschenförmigen Pileozystiden).

Vorkommen

Laubwald, im Garten, auf Wiesen, Folgezersetzer (Saprobiont), Frühling bis Herbst, RL-G Deutschland (GEFÄHRDUNG unbekannten Ausmaßes).

Gattung & Familie

Glockenschüpplinge (Samthäubchen, Mistpilzartige).

Anmerkungen

Viele dieser Arten sind nur per Mikroskop sicher trennbar.

Ähnliche Pilze