Pilz bestimmen

Weißbereifter Gürtelfuß

Cortinarius praestigiosus

Auch: Violettbrauner Gürtelfuß

Selten
Ungenießbar

Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.

Saison · Jul – Nov
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
2–9 cm
Sporenpulver
Rötlich
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf dem Boden

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

2-7 (9) cm Ø, rosabraun, violettbraun, rotbraun, schokoladenbraun, dunkelbraun, glatt, trocken heller, jung seidig-faserig bereift, hygrophan, feinschuppig, gebuckelt, immer mit dünnem weißem Hutrand.

Lamellen

Gelbbraun, rehbraun, kastanienbraun, später rotbraun, mit Hauch rosaviolett, breit, dick und weitstehend, ausgebuchtet angewachsen, mit Zahn herablaufend.

Stiel

4-7 (8) cm hoch und bis 1 cm Ø dick, weißlich bereift auf braunem Grund, Spitze meist violett-weißlich, mit rostbrauner Gürtelzone genattert, im Alter ockerbräunlich-faserig, alt hohl, Basis nicht verdickt wie beim Zimtblättriger Rettich-Gürtelfuß.

Fleisch

Gelbbraun, im Hut und Basis heller, in der Stielspitze mit hell violett-blauen Stich, faserig.

Geruch

Unbedeutend.

Geschmack

Mild.

Sporenpulver

Rostbraun (7,3-9,1 x 4,5-5,3 µm, ellipsoid bis subamygdaloid, warzig, dextrinoid, Q = 1,4-1,8, Zellen der Hutdeckschicht bis ca. 27 µm breit, mit hellgelbem Dickwandpigment).

Vorkommen

Mischwald, gern bei Nadelbäumen, überwiegend auf sauren Boden, Symbiosepilz, Sommer bis Herbst, sehr selten.

Gattung & Familie

Gürtelfüße, Wasserköpfe (Schleierlinge, Haarschleierlinge).

Anmerkungen

Mit dem Geschmückten Gürtelfuß im Mini-Format vergleichbar.

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