Violettmilchender Becherling
Peziza saniosa
Auch: Blaumilchender Becherling
Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.
- Saison · Mär – Dez
-
J F M A M J J A S O N D
- Durchmesser
- 1–6 cm
- Sporenpulver
- Weiß
- Grundform
- Kugel / Becher
- Wuchsort
- Auf dem Boden
Beschreibung
Hut & Fruchtkörper
1-4 (6) cm Ø, Innenseite: Graurußig, graugelb, alt schwarzbraun, Rand bräunlich, Außenseite: Heller olivgelb, graurußig, graugelb, schüsselförmig, feinkleiig.
Stiel
Sehr kurz oder fehlend, wurzelnd am Substrat haftend.
Fleisch
Gelblich, dünn, blauviolette Milch aussondernd.
Geruch
Unbedeutend.
Geschmack
Mild.
Sporenpulver
Weiß bis hell elfenbeinfarben (16-22 x 8-12 µm, ellipsoidisch, grob warzig ornamentiert, oft mit Öltropfen. Asci 300-400 x 15-22 µm, J+. Die Paraphysen sind septiert und zylindrisch. Milchsaft - im Mikroskop - Bei Verletzung austretend, als wolkige, zartlila gefärbte Masse sichtbar). Vergleich: Im Gegensatz zum ähnlichen Braunvioletter Brandstellenbecherling (GEOSCYPHA VIOLACEA), dieser hat glatte Sporen.
Vorkommen
Parks, Gärten, Mischwald, Laubwäldern auf lehm- und kalkreicher Erde, Symbiosepilz, (MYKORRHIZAPILZ), Frühsommer bis Herbst, RL-R Deutschland (extrem selten).
Gattung & Familie
Becherlinge.
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