Tonfarbener Rindenpilz
Kurtia argillacea
Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.
- Saison · ganzjährig
-
J F M A M J J A S O N D
- Durchmesser
- 1–25 cm
- Sporenpulver
- Weiß
- Grundform
- Sonstige
- Wuchsort
- Auf Holz
Beschreibung
Hut & Fruchtkörper
1-15 (25) cm Ø, weißlich, hellgrau, im Alter gelblich werdend, wirkt wie ein kalkiger 0,2-1 mm dicker Belag am Holz, manchmal warzig buckelig, ohne Rhizomorphen. Das Hymenium sieht glatt aus und lässt sich mit der Lupe an den hervortretenden Zystiden analysieren.
Stiel
Fehlt, teppichartig, membranöse auf dem Substrat aufliegend.
Fleisch
Weißlich.
Geruch
Neutral.
Geschmack
Unbedeutend.
Sporenpulver
Weiß (6-10 x 4-5 µm, mandelförmig, farblos, Spitze leicht eingedrückt und zugespitzt, Hyphen hyalin, ca. 2-5 µm, unregelmäßig, Basidien 18-26 x 5-6 µm, keulenförmig, mit vier Sterigmen, Zystiden 90-150 x 10-20 µm, sehr wenige, röhrig, Septen mit Schnallen).
Vorkommen
Meist an Nadelholz, meist entrindeten, häufig an Föhre, Fichte, Pappeln, seltener an Laubbäumen, auf der Rinde und fest mit Holz verwachsen, feuchtigkeitsliebend, Folgezersetzer (Saprobiont), ganzjährig.
Gattung & Familie
Rindenpilze, Fältlingsverwandt.
Anmerkungen
Oft ist eine mikroskopische Untersuchung von weißen Rindenpilzen nötig um sie sicher bestimmen zu können!
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