Pilz bestimmen

Tannenschichtpilz

Amylostereum areolatum

Auch: Tannen-Amyloidschichtpilz

Selten
Ungenießbar

Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.

Saison · ganzjährig
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
4–25 cm
Sporenpulver
Weiß
Grundform
Sonstige
Wuchsort
Auf Holz

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

5-20 (25) cm Ø, dunkelbraun, gelbbraun, zweifarbig, haarig-filzig, gezont, äußere welliger, lappiger Rand gelblich, tabakbraun, Unterseite: Weißlich-ockerbraun, glatt und wellig. Oft wirken die Hüte wie becherartige Gebilde. An den Schnittstellen oder Rinden gefällter Bäume bildet der Tannenschichtpilz gerne dicht dachziegelartig wachsende und ineinanderfließende Hutreihen aus. Hymenium glatt bis bräunlich-warzig. Jung bernsteinfarbene Tröpfchen auf der Oberfläche bildend, die später Flecken hinterlassen.

Stiel

Fehlt, flach am Substrat angewachsen.

Fleisch

0,5-1 mm dick, bräunlich.

Geruch

Neutral.

Geschmack

Unbedeutend.

Sporenpulver

Weißlich, transparent (5,5-8 x 2,5-3,5 µm, zylindrisch bis schwach allantoid, glatt, hyalin. Basidien keulenförmig. Zystiden: braun, konisch, mit dicken Wänden. Das Ende ist dimitisch, stark verkrustet. Hyphen teilweise verzweigt, septiert, dickwandig, breit generativ, mit breitem, bräunlichem Skelett).

Vorkommen

Meist an totem rinnenartigen Holz, gerne Tannenstämme, Eibenstämme, Thujen, Wacholder, Fichten … an Ästen oder Stümpfen, Folgezersetzer, ganzjährig, Weißfäuleauslöser.

Gattung & Familie

Schichtpilze.

Anmerkungen

Der Braunfilzige Fichten-Schichtpilz (an Fichte) ist kaum (mikroskopisch fast gleich) vom Tannenschichtpilz zu unterscheiden. Eine Trennung ist nur baumbezogen möglich. Bei einem Wachstum des Tannenschichtpilzes an Fichte (sporadisch) wird er wohl für den Braunfilzigen Fichten-Schichtpilz gehalten werden.

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