Pilz bestimmen

Schneescheidenstreifling

Amanita nivalis

Auch: Alpiner Scheidenstreifling, Alpiner Streifling

Selten
Hervorragender Speisepilz

Ausgezeichneter Speisepilz. Trotzdem gilt: nur sicher bestimmte Pilze verzehren.

Saison · Apr – Okt
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
2–12 cm
Sporenpulver
Weiß
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf dem Boden

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

3-10 (12) cm Ø, weiß, grau, bis graubraun. Hutmitte ist graugelblich bis beigebräunlich. Die Haut ist meist mit großflächig weißen bis gelbbraunen Hüllresten bedeckt. Mit starken Rillen (Riefung) des Hutrandes von ca. 1/3 des Hut-Radius, immer etwas gebuckelt.

Lamellen

Weiß bis blass gelblich, frei wirkend, gedrängt.

Stiel

5-12 (13) cm lang, 5-12 (14) mm Ø dick, weiß bis blassgrau, mit feinen weißen Schüppchen puderig genattert, nach oben verjüngt, Volva groß, weiß, alt außen ockerbräunlich, Außenseite alt bräunlich, Basis ockerbraun.

Fleisch

Weiß, gelblich.

Geruch

Unbedeutend, neutral.

Geschmack

Mild, im rohen Zustand gegessen giftig.

Sporenpulver

Weiß (9,5-13,5 x 8,8-12,2 µm, rundlich, kugelförmig. Basidien 10-30 x 5-9 µm, 2 oder 4-sporig).

Vorkommen

Mischwald, gern bei Laubbäumen wie Zwergweiden (SALIX) in höheren Regionen (arkto-alpine Zone), Symbiosepilz, Frühling bis Spätherbst, selten, RL Schweiz (VU = verletzlich).

Gattung & Familie

Scheidenstreiflinge.

Anmerkungen

Scheidenstreiflinge sind immer willkommene Speisepilze!

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