Pilz bestimmen

Blaufuß-Samthäubchen

Conocybe cyanopus

Auch: Blaufüßiges Samthäubchen

Selten
Saison · Apr – Nov
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
1–3 cm
Sporenpulver
Gelb
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf dem Boden, Wiese / Garten

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

1-2 (3) cm Ø, goldbraun, orangebraun, goldocker bis dunkelbraun, alt grauocker, Mitte gebuckelt, dunkler, Rand weit gerieft, Haut feucht glänzend.

Lamellen

Gelbocker, goldocker, hellbraun, alt rostbraun, frei wirkend, dünn angewachsen.

Stiel

Weißlich, grauweiß, alt blass gelblichgrau, faserig-rillig, Basis langsam blaugrün verfärbend und meist knollig verdickt, ringlos.

Fleisch

Im Stiel weißlich, unter der Huthaut braun, dünn,

Geruch

Stechend leuchtgasartig.

Geschmack

Mild, etwas adstringierend (leicht bitterlich).

Sporenpulver

Ockerbraun (8,5 x 4,5 µm).

Vorkommen

Rasenflächen, auf Wiesen, Brachland, Grasflächen oder bei Moos, Frühling bis Spätherbst, RL Schweiz (EN), RL-R Deutschland (extrem selten).

Gattung & Familie

Glockenschüpplinge (Samthäubchen, Mistpilzartige).

Anmerkungen

Enthält Psilocybin, wegen der blaugrünen Verfärbung! Psilocin (ist ein Indolalkaloid und zählt zu den Tryptamine) wurde bei chemischen Untersuchungen nicht ermittelt, jedoch Psilocybin und Baeocystin; er wirkt deswegen psychoaktiv. Weitere Substanzen, die leberschädigend wirken, wie beim Runzeligen Samthäubchen (tödlich) sind hier nicht auszuschließen. Vor dem Genuss wird dringenst gewarnt!

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