Pilz bestimmen

Blauer Rindenhelmling

Mycena pseudocorticola

Auch: Falscher Rindenhelmling

Selten
Ungenießbar

Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.

Saison · Sep – Dez
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
1–2 cm
Sporenpulver
Weiß
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf Holz

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

2-8 (11) mm Ø, blaugrau, aschgrau, grau-hellbraun, anfangs fein weißlich bereift, später tiefblau und verschiedenfarbig heller gerieft, halbkugelig, glockig, nicht aufschirmend, etwas stumpf.

Lamellen

Weiß, blass blaugrau, mit Zahn angewachsen, etwas herablaufend, ca. 10-12 erreichen den Stiel, Schneiden bereift, weißflockig.

Stiel

1-16 (22) mm lang, 0,6-1 (1,2) mm Ø dick, blaugrau, aschgrau, fein weißlich bereift, Basis filzig, durch Mycel, dünn.

Fleisch

Hellbraun, grau, dünn, faserig.

Geruch

Muffig bis neutral.

Geschmack

Mild.

Sporenpulver

Hellgelb, hellcreme (8,5-12 x 7,3-10 µm, rundlich, subglobos mit kleinem Apiculus, glatt, hyalin, sehr schwach amyloid, Q = 1,1-1,3, J + blauschwarz. Die Basidien 9-10 x 30-40 µm sind viersporig, mit langen Sterigmen, Schnallen vorhanden. Cheilozystiden 12-54 x 6-25 µm, keulig geformt. Sie sind dicht besetzt mit unregelmäßigen, einfachen bis stark verzweigten, gebogenen, fingerartigen Auswüchsen. Schnallen vorhanden. Die Pleurozystiden fehlen vollständig. Lamellentrama stark dextrinoid, Zellen der Hutdeckschicht ca. 1,5-5 µm, fingerartig, koralloid. Die Hyphen sind 2–7 µm breit, verzweigt und dicht mit zylindrischen, kurzen Auswüchsen überzogen, Schnallen teils vorhanden. In der viersporigen Form an den Hyphen vorhanden, in der zweisporigen Form fehlend. Stielrinde: Die Hyphen sind 2-8 µm breit und ebenfalls divertikulat. Die Endzellen - Kaulozystiden - sind gedrungen und kurz ca. 16–37,5 µm lang).

Vorkommen

Auf Totholz, meist Laubholz, gern auf Rinde von Weiden oder Ahorn, einzeln oder büschelig an moosigen Stellen, Folgezersetzer, Herbst bis Spätherbst.

Gattung & Familie

Helmlinge.

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