Pilz bestimmen

Blasses Erlenbecherchen

Calycina alniella

Auch: Erlenzapfen-Kurzhaarbecherchen, Erlenzapfenbecherling

Selten
Ungenießbar

Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.

Saison · Mär – Aug
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
1 cm
Sporenpulver
Weiß
Grundform
Kugel / Becher
Wuchsort
Auf dem Boden, Auf Holz

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

0,3-0,6 (0,8) mm Ø, schmutzig weißlich, milchweiß, gelblich, selten etwas blassbraun, braunfleckig, schüsselförmig bis tellerförmig, diskusförmig. Rand fein fransig.

Stiel

0,1-0,3 (0,6) mm lang, schmutzig weißlich, milchweiß, unauffällig gestielt, Basis braun. Das Becherchen liegt nie vollständig auf dem Substrat auf.

Fleisch

Weißlich, transparent, weich.

Geruch

Unbedeutend.

Geschmack

Neutral.

Sporenpulver

Weißlich, transparent (8,4-14,3 x 2,8-3,9 µm, spindelig, ellipsoid, hyalin, glatt, an jeder Seite einen kleinen Öltropfen, überreif, einmal septiert, Haken +. Asci 70-87 x 6-8 µm, Haken +, Porus +, IKI blau, Melzer +, Paraphysen bis 3 µm, zylindrisch. Apikalzelle mit leuchtender Vakuole, mit gelben Schlieren, Marginalzellen 15-25 x 2,5-3,3 µm, zylindrisch).

Vorkommen

Auf feucht liegenden verrotteten Erlenzapfen, weitverbreitet und häufigste Art auf Erlenzapfen, gesellig wachsend, Folgezersetzer, Frühling bis Sommer.

Gattung & Familie

Becherlinge, Becherchen, Stromabecherchen (CALYCELLINA)

Anmerkungen

Makroskopisch gut erkennbar, wenn man auf Substrat Erlenzapfen, milchweiße, später etwas gilbende Farbe und kurzes Stielchen geachtet wird. Das fast identische Erlenzapfen-Weichbecherchen (MOLLISIA AMENTICOLA) ist grau bis weiß, liegt flach auf dem Substrat auf und ist älter kaum konvex. Mikroskopische Merkmale dort: Sporen: 6,5-10,2 x 2-2,5 µm, Asci bis 70 x 6 µm, achtsporig, Porus +, IKI blau, Haken +, Paraphysen 2-3,5 µm breit, obere Hälfte erweitert, 1-2 x septiert, KOH neg.

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