Pilz bestimmen

Krönchen-Glockenschüppling

Pholiotina vexans

Auch: Faltigberingter Glockenschüppling, Zweisporiger Glockenschüppling

Häufig
Ungenießbar

Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.

Saison · Mai – Okt
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
1–6 cm
Sporenpulver
Gelb
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf dem Boden, Auf Holz

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

1-4 (6) cm Ø, rotbraun, rostbraun, zimtbraun, orangebraun, durchscheinendem riefig bis leicht runzelig zum Rand, halbkugelig, hygrophan. Scheitel meist dunkler, feucht etwas schmierig glänzend.

Lamellen

Jung hellbraun, später dunkler braun, rostocker, zimtbräunlich, wässrig, dünn angewachsen, Schneiden bauchig zugespitzt und oft fein gezahnt.

Stiel

Weißlich, cremeweiß bis bräunlich, rotbräunlich, bereift, weißlich seidenhaarig, röhrig, steif, zylindrisch, mit grob abstehendem, gerieftem, weißem Ring.

Fleisch

Hellbraun, dünn, faserig.

Geruch

Etwas geranienartig, wie Duftender Gürtelfuß.

Geschmack

Mild, pilzig.

Sporenpulver

Ockerbraun, rostbraun (9,5-11,8 x 5,3-6,2 µm, elliptisch bis eiförmig, sehr auffällige Keimporen 1,5-2 µm, Qm = 1,84, Q = 1,6-2, Basidien 21-33 x 7,5-11 µm, Cheilozystiden 25,5-43,2 x 6,2-11,2 µm, Caulocystidien 17-36 x 5-12 µm, mit Spitze 3,5-5 µm, in sehr dichten Büscheln, Ammoniak negativ).

Vorkommen

In Laubwäldern, Parks, Gärten, Holzplätzen, bei grasigen Stellen, Folgezersetzer, Frühling bis Herbst.

Gattung & Familie

Glockenschüpplinge (Samthäubchen, Mistpilzartige). PHOLIOTINA ist eine CONOCYBE ähnliche Art! Das heißt, sie gehören mehr zu den Samthäubchen.

Anmerkungen

Glockenschüpplinge sind kulinarisch ohne Bedeutung, im Gegenteil, einige Arten sind tödlich giftig!

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