Graubraune Hundsflechte
Peltigera membranacea
Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.
- Saison · ganzjährig
-
J F M A M J J A S O N D
- Durchmesser
- 1–77 cm
- Sporenpulver
- Weiß
- Grundform
- Flechte
- Wuchsort
- Auf dem Boden, Auf Holz
Beschreibung
Hut & Fruchtkörper
1-5 (8) (40) cm Ø, grau bis graubraun, ungleichmäßig geformte, flache, feinfilzige, matte Lappen, diese sind aufsteigend und an den Rändern wieder abwärts gebogen, Lager bis ca. 20 cm, Rand leicht nach unten gebogen, Unterseite hell, wie wurzelartige Rhizinen bis 8 mm langen stachelige (zahnähnliche) Äste.
Fleisch
Grau, graublau, dünn.
Geruch
Neutral.
Geschmack
Unbedeutend.
Sporenpulver
Weißlich (50-75 x 3,5-4 µm, 3-5 septiert. An den Lappenrändern zeigt sich ein angedrückter, verfilzter, haariger Belag. Eine Lilafärbung mit LACTOPHENOL-METHYLBLAU-SÄUREFUCHSIN).
Vorkommen
Auf moosigen Waldboden, Wiesen, Parks …, Baumstümpfen, seltener auf Gestein, ganzjährig, mit Cyanobakterien (Blaualgen) als Symbiosepartner, sehr selten.
Gattung & Familie
Flechten (Lichen), Blattflechten, Schlauchpilze.
Anmerkungen
Die Hundsflechten haben ihren Namen wegen der zahnähnlichen Unterseite = Wolfszähne, Hundezähne. Früher glaubte man an den Mythos, sie könnte gegen Tollwut helfen, was aber keinesfalls stimmt!
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