Pilz bestimmen

Getropfter Saftporling

Calcipostia guttulata

Auch: Tropfender Saftporling, Rötender Saftporling, Roter Saftbaumpilz

Häufig
Ungenießbar

Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.

Saison · ganzjährig
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
3–24 cm
Sporenpulver
Weiß
Grundform
Röhren / Poren
Wuchsort
Auf Holz

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

4-20 (30) cm Ø, jung weiß, cremeweiß, hellbraun, trocken gelb bis blassbraun, oft mit rosa Farbtönen. Tropfend, halbkugelig, regalförmig, breit konvex, später flach fächerförmig, mit braunen oder rotbraunen Zonen. Oberfläche porös, kahl, glatt, mit leicht schälender oberer Hautschicht, mit zahlreichen kleinen runden Vertiefungen. Rand scharf, wellig. Druckstellen manchmal rötlich oder rotbraun färbend

Stiel

Kein, flach auf dem Substrat aufliegend.

Fleisch

Weiß bis cremeweiß, zäh, faserig, bis 1,5 cm dick.

Geruch

Angenehm, pilzig, feucht +/- unbedeutend.

Geschmack

Bitter.

Sporenpulver

Weiß (3,5-5 x 2-2,5 μm, zylindrisch bis länglich, glatt, hyalin, inamyloid, Schnallen vorhanden, Monomitisches Hyphensystem. Basidien: Clavat (keulenförmig), 4-sterigmat, ca. 13-22 x 4-6 µm, Schnallen vorhanden).

Vorkommen

Nadelholzstümpfe, meist Fichte, Kiefer, fast nie an Laubholzstümpfen, einzeln oder in überlappenden Gruppen auftretend, Folgezersetzer, ganzjährig, Hauptzeit Sommer-Winteranfang, einjährig.

Gattung & Familie

Saftporlinge.

Anmerkungen

Allgemein selten, im östlichen Bayerischen Wald häufig. Durch die wasserfleckige Oberfläche und Gutationstropfen am Hutrand gut gekennzeichnet.

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