Pilz bestimmen

Gelber Rhizomorphen-Trametenrindenpilz

Fibroporia citrina

Auch: Gelber Rhizomorphenrindenpilz

Selten
Ungenießbar

Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.

Saison · ganzjährig
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
2–24 cm
Sporenpulver
Weiß
Grundform
Röhren / Poren
Wuchsort
Auf Holz

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

1-30 (40) cm Ø, leuchtend zitronengelb. Der Fruchtkörper wächst rein resupinat, das heißt vollständig am Holzuntergrund angewachsen und flach ausgebreitet. Er bildet unregelmäßige, krustige Flecken von wenigen Zentimetern bis über 15 cm Länge.

Stiel

Fehlt, auf dem Substrat aufliegend. Am Rand und an der Unterseite des Substrats bildet der Pilz gut sichtbare, strangartige und ebenfalls gelb gefärbte Myzelstränge (Rhizomorphen). Diese "Wurzeln" gaben der Art ihren deutschen Namen.

Fleisch

Weiß bis gelblich, weich, korkig

Geruch

Neutral.

Geschmack

Unbedeutend, +/- leicht bitterlich.

Sporenpulver

Weiß (5-7,5 x 2,5-4 µm, ellipsoid bis länglich-ellipsoid, glattwandig, hyalin, J-. Basidien 15-22 x 5-7 µm, keulenförmig, viersporig, selten zweisporig, mit einer Basalschnalle, Zystiden fehlen. Teils sind unauffällige, spindelförmige sterile Zellen in der Fruchtschicht zu finden, die leicht über die Basidien hinausragen können. Hyphensystem dimitisch: Generative Hyphen: Dünn- bis leicht dickwandig, hyalin, mit deutlichen Schnallen an den Septen. Sie dienen dem Wachstum und enthalten Zellkerne. Skeletthyphen: Dickwandig bis fast massiv - ohne erkennbares Lumen -, elastisch, meist unverzweigt, ohne Schnallen. Sie geben dem Fruchtkörper und den Rhizomorphen ihre Stabilität).

Vorkommen

Auf totem Holz, meist entrindetem Nadelholz wie Fichte, Braunfäuleauslöser, Frühling bis Spätherbst, in der frostfreien Zeit, sehr selten.

Gattung & Familie

Trameten, Fibroporia.

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